Wednesday, 16. June 2010
Preisunterschiede
Es kann mir niemand erzählen, dass ein Preisaufschlag von 50% in Deutschland gegenüber den Niederlanden (Anrichte 149€ in D - 99€ in NL, Büfettschrank 249€ in D - 159€ in NL) irgendwie mit höheren Kosten (Mehrwertsteuer, Lohnniveau, Transportkosten, was auch immer) begründbar sind, vor allem wenn andere Stücke der Serie in beiden Ländern den gleichen Preis haben, teilweise sogar in den Niederlanden 10€ mehr kosten. Einzelhandelspreise werden halt wohl doch ausgewürfelt, um 150€ zu sparen nehme ich aber die durch eine Fahrt nach Groningen verursachte Verschlechterung meiner persönlichen CO2-Bilanz in Kauf.
Wednesday, 27. January 2010
Parkplatz-Schadenfreude
Am Montag hatte ich mich mit einigen Kollegen über ein Fahrzeug unterhalten, dessen Fahrerin eine nur in den frühen Morgenstunden mögliche Zufahrt auf den ansonsten nur mit Parkkarte nutzbaren Betriebsparkplatz nahm. Später am Tag versperren parkende Fahrzeuge den Weg, und es ist auch vorgesehen, dass die da parken. Sie geht dann vom Auto aber auch immer zu einem anderen Gebäude, könnte also wohl gar keine Parkkarte bekommen und dürfte dort also auch definitiv nicht parken.
Heute Morgen stand der Wagen auch wieder da und das Licht brannte noch. Eine Mail an alle Mitarbeiter, die später herum ging, konnte ihr natürlich nicht helfen, denn sie arbeitet ja nicht bei uns. Am Nachmittag brannte das Licht dann schon deutlich schwächer und als ich Feierabend machte wurde gerade jemand gesucht, der sich mit Starthilfe auskennt. Nicht meine Spezialität, ich habe ja nicht mal ein Auto.
Heute Morgen stand der Wagen auch wieder da und das Licht brannte noch. Eine Mail an alle Mitarbeiter, die später herum ging, konnte ihr natürlich nicht helfen, denn sie arbeitet ja nicht bei uns. Am Nachmittag brannte das Licht dann schon deutlich schwächer und als ich Feierabend machte wurde gerade jemand gesucht, der sich mit Starthilfe auskennt. Nicht meine Spezialität, ich habe ja nicht mal ein Auto.
Wednesday, 13. January 2010
Beobachtungen aus dem Fenster
Ich schaue bei der Arbeit eher nur gelegentlich aus dem Fenster, einer meiner beiden Bürokollegen hat seinen Monitor allerdings so aufgestellt, dass er direkt daran vorbei die Straße im Blick hat, und berichtet gelegentlich von unterhaltsamen Begebenheiten. Momentan dreht gerade ein Autofahrer endlose Runden und kommt vermutlich auf Parkplatzsuche alle ein bis zwei Minuten vorbei. Offenbar unfähig, seinen Suchradius zu erweitern, hat er mittlerweile auf jeden Fall schon 15, vermutlich eher 20 Runden auf dem Buckel.Bei der letzten Runde haben wir dann aus mehreren Büros gemeinsam gewunken, jetzt lässt er sich nicht mehr blicken. Gestern war er wohl auch schon da, hat aber wohl bereits nach etwa vier Runden auf dem Parkplatz gegenüber geparkt. Da wäre heute allerdings auch noch Platz gewesen, gab gestern möglicherweise Ärger.
Tuesday, 1. December 2009
Vorausgeschaut, hat sich was
Erste gute Idee: Heute das Rad mal auf der Südseite des Bahnhofs abstellen, da fährt schließlich mein Zug. Tut er sonst auch, aber dieser heute gerade nicht. Zweite gute Idee: Heute schon mal das neue Fahrplanheftchen der DELBUS besorgen, da ich ansonsten bevorzugt abends oder am Wochenende mal in Delmenhorst bin (immer wenn das Kundencenter dicht ist), und in den Bussen bekommt man die ja nicht. Leider sind die noch gar nicht gedruckt. Wozu mache ich mir überhaupt Gedanken?
Tuesday, 16. September 2008
Fußgängerampel, Fotohandys
Eigentlich würde ich einen Verkehrsbeitrag ja immer mit einem selbstgeschossenen Foto garnieren, nur lassen meine dementsprechend ausgerüsteten Handys mich derzeit etwas im Stich. Erst verabschiedet sich eins mit einem Displaybruch nach einem kleinen Sturz, dann kommt das bestellte Ersatzgerät gleich schon kaputt bei mir an, Kenner des Sinns des Universums für Ironie werden es schon ahnen, mit defektem Display.
Auf jeden Fall gibt es an der Abzweigung Ziegelhofstraße - Auguststraße neuerdings (können wohl schon ein oder zwei Wochen sein) eine Fußgängerampel. Auch wenn ich dort gelegentlich wegen ein paar vorbeifahrender Autos warten muss, habe ich eine Ampel eigentlich nie vermisst. Vielleicht sieht es morgens ja enger aus, wenn Schülermassen auf Berufsverkehr treffen.
Auf jeden Fall gibt es an der Abzweigung Ziegelhofstraße - Auguststraße neuerdings (können wohl schon ein oder zwei Wochen sein) eine Fußgängerampel. Auch wenn ich dort gelegentlich wegen ein paar vorbeifahrender Autos warten muss, habe ich eine Ampel eigentlich nie vermisst. Vielleicht sieht es morgens ja enger aus, wenn Schülermassen auf Berufsverkehr treffen.
Saturday, 14. June 2008
Kreisverkehr
Ich bin mir ja nicht sicher, ob es sinnvoll oder nötig war, zum Ausbau des Famila-Marktes gleich eine neue Abfahrt zu bauen und auch noch mal eben die Autobahn zu untertunneln. Zumindest ging es deutlich schneller als die Untertunnelung eines Stücks noch-nicht-Autobahn in unserer Nachbarstadt Delmenhorst, allerdings wird dort ja auch gleich noch an der Autobahn selbst und einem zugehörigen Dreieck gebaut.
Objekt meiner Aufmerksamkeit ist aber hier auch grade gar nicht der Tunnel, sondern der Kreisel am Markt-abgewandten Ende des Tunnels. An sich mag ich Kreisel, sehr sogar. Sie ermöglichen es ohne stromfressende, wartungsbedürftige und in Einzelfällen auch mal fehlerhafte Technik, dass eine ganze Menge Fahrzeuge einen Verkehrsknotenpunkt relativ flüssig passieren können. In der bereits erwähnten Nachbarstadt Delmenhorst hat ein Kreisel in direkter Nähe zur ebenfalls bereits erwähnten Untertunnelung nebst Autobahndreieck für eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur Ampelanlage gesorgt, selbst als der Kreisel vor schätzungsweise 15 Jahren vorübergehend und provisorisch mit ein paar Absperrungen in der Mitte der Kreuzung eingerichtet worden war.
Nun, so weit schienen die zuständigen Verkehrsplaner hier in Oldenburg meine Begeisterung für Kreisel zu teilen, als es um die durch die Untertunnelung neu geschaffene Abzweigung am Pophankenweg ging. Allerdings muss dann wohl jemand die Frage gestellt haben, wie man denn in einem Kreisel diese nervigen Radfahrer in ihre Schranken verweisen könne (Fußgänger kommen dort kaum vorbei), einfach ihre Grün-Phasen deutlich zu verkürzen, so dass sie den wirklich wichtigen (Kfz-)Verkehr nicht allzu sehr stören, geht ja nun mal ohne Ampel eher schlecht.
Anders kann ich es mir zumindest nicht erklären, dass am komplett Radweg-losen Pophankenweg (wo ich mich trotzdem sicherer fühle als auf manchem Radweg in Bremen) extra ein paar winzige Stücke am Kreisel gepflastert wurden, so dass hier der Rad- vom Kfz-Verkehr getrennt und ihm ein Vorfahrt gewähren!-Schild vor die Nase gesetzt werden kann.
Und es bringt ja auch nichts. In den letzten 15 Jahren wurden die Autofahrer in diesem Land behutsam an Kreisel an sich und die Tatsache, dass sie Radfahrer und Fußgänger dort nicht einfach übermangeln dürfen, herangeführt. Am bereits erwähnten Kreisel in Delmenhorst, der an meinem Schulweg lag, musste ich von Jahr zu Jahr seltener bremsen um mein Leben zu retten. Wenn ich jetzt also am Pophankenweg auf dieses kleine gepflasterte Stück fahre und für ein sich näherndes Auto halte, also ihm die Vorfahrt gewähre, hält es üblicherweise trotzdem auch. Wie sinnlos!
Objekt meiner Aufmerksamkeit ist aber hier auch grade gar nicht der Tunnel, sondern der Kreisel am Markt-abgewandten Ende des Tunnels. An sich mag ich Kreisel, sehr sogar. Sie ermöglichen es ohne stromfressende, wartungsbedürftige und in Einzelfällen auch mal fehlerhafte Technik, dass eine ganze Menge Fahrzeuge einen Verkehrsknotenpunkt relativ flüssig passieren können. In der bereits erwähnten Nachbarstadt Delmenhorst hat ein Kreisel in direkter Nähe zur ebenfalls bereits erwähnten Untertunnelung nebst Autobahndreieck für eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur Ampelanlage gesorgt, selbst als der Kreisel vor schätzungsweise 15 Jahren vorübergehend und provisorisch mit ein paar Absperrungen in der Mitte der Kreuzung eingerichtet worden war.
Nun, so weit schienen die zuständigen Verkehrsplaner hier in Oldenburg meine Begeisterung für Kreisel zu teilen, als es um die durch die Untertunnelung neu geschaffene Abzweigung am Pophankenweg ging. Allerdings muss dann wohl jemand die Frage gestellt haben, wie man denn in einem Kreisel diese nervigen Radfahrer in ihre Schranken verweisen könne (Fußgänger kommen dort kaum vorbei), einfach ihre Grün-Phasen deutlich zu verkürzen, so dass sie den wirklich wichtigen (Kfz-)Verkehr nicht allzu sehr stören, geht ja nun mal ohne Ampel eher schlecht.
Anders kann ich es mir zumindest nicht erklären, dass am komplett Radweg-losen Pophankenweg (wo ich mich trotzdem sicherer fühle als auf manchem Radweg in Bremen) extra ein paar winzige Stücke am Kreisel gepflastert wurden, so dass hier der Rad- vom Kfz-Verkehr getrennt und ihm ein Vorfahrt gewähren!-Schild vor die Nase gesetzt werden kann.
Und es bringt ja auch nichts. In den letzten 15 Jahren wurden die Autofahrer in diesem Land behutsam an Kreisel an sich und die Tatsache, dass sie Radfahrer und Fußgänger dort nicht einfach übermangeln dürfen, herangeführt. Am bereits erwähnten Kreisel in Delmenhorst, der an meinem Schulweg lag, musste ich von Jahr zu Jahr seltener bremsen um mein Leben zu retten. Wenn ich jetzt also am Pophankenweg auf dieses kleine gepflasterte Stück fahre und für ein sich näherndes Auto halte, also ihm die Vorfahrt gewähre, hält es üblicherweise trotzdem auch. Wie sinnlos!
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